Das Graz Museum bewahrt in seinen Depots das kulturelle Erbe der Stadt und ihrer Bewohner*innen. Mit der Online Sammlung werden die Bestände des Graz Museums sukzessive einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Such- und Filterfunktionen unterstützen dabei, die digitalisierten Kulturgüter schnell zu finden und weiterzuverwenden. Das digitale Angebot wird in den kommenden Jahren kontinuierlich erweitert.

Durch die Weitergabe der Daten an den österreichischen Kulturpool und die Europeana wird das kulturelle Erbe der Stadt auch überregional sichtbar. Forschende weltweit können in unseren Beständen recherchieren und damit arbeiten. Wir unterstützen damit die Prinzipien von Open Science und Open Data.

Die Online Sammlung Graz Museum umfasst Objekte zur Geschichte von Graz und seinen Bewohner*innen. Informationen und Abbildungen zu den Objekten stehen zum Erkunden, Stöbern und zur gezielten Recherche zur Verfügung. Die Grundlage der Online Sammlung bildet die Sammlungsdatenbank des Museums.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Digitalisierung von Beständen mit hohen konservatorischen Anforderungen sowie von wissenschaftlicher Relevanz. Da die Digitalisierung sehr aufwendig ist, kann sie in vielen Fällen nur im Rahmen von speziellen Projekten umgesetzt werden.

Für die Recherche in der Online Sammlung stehen die Schnellsuche, die Erweiterte Suche und die Profilsuche zur Verfügung.
Die Schnellsuche ermöglicht eine feldübergreifende Volltextsuche über ein freies Suchfeld. Dabei wird der eingegebene Begriff in sämtlichen Informationen der Online Sammlung gesucht.
Mit der Erweiterten Suche können Sie gezielt in den Metadaten der Objekte recherchieren und filtern. Zur Auswahl stehen Datierung, Sammlungsgebiet, Hersteller*in, Objektbezeichnung, Thema, Bildort, Fundgebiet sowie Material und Technik.

Die Erweiterte Suche lässt sich mit der Schnellsuche kombinieren.

Die Profilsuche erlaubt eine besonders präzise und differenzierte Recherche mithilfe der Booleschen Operatoren „UND“, „ODER“ und „UND NICHT“. Dabei können alle in der Online Sammlung verfügbaren Felder gezielt durchsucht werden.

Bei allen Suchfunktionen wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung oder Wortformen unterschieden: Eine Suche nach „Uhrturm“ liefert dieselben Ergebnisse wie „uhrturm“ und eine Suche nach „Graz“ umfasst Begriffe wie „Grazer“ oder „Grazerinnen“. Zudem werden sogenannte „Wildcards“ unterstützt. Sie ermöglichen es, Wortfragmente zu ersetzen, um verschiedene Begriffsvarianten zu erfassen. So liefert etwa die Suche nach „Dom“ Ergebnisse wie „Dom“, „Domplatz“ oder „Domkirche“. Durch die Verwendung der Tilde können unscharfe Schreibeweisen ausgeglichen werden. So findet die Suche nach „Photographie“ auch die Eintragung „Fotografie“.
Die Suchergebnisse können sowohl in einer Galerie- als auch in einer Listenansicht dargestellt werden. Über die Funktion „Sortieren nach“ lassen sich die Ergebnisse auf- oder absteigend nach Titel oder Bearbeitungsdatum ordnen.

Die Objektseite bietet neben Informationen und Metadaten zum Objekt auch verschiedene Funktionen zur weiteren Nutzung. So können die Abbildungen etwa in einer vergrößerten Ansicht betrachtet werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Permalink zum Objekt zu kopieren, Objekte zu teilen sowie sich einen Zitiervorschlag anzeigen zu lassen.

Die Digitalisate stehen – unter Berücksichtigung der jeweiligen Lizenzangaben – zum Download bereit. Bei der Nutzung von mit CC0 gekennzeichneten Abbildungen bitten wir, die Urheber*innen sowie das Graz Museum als Quelle anzuführen. Für Abbildungen unter der Lizenz CC BY 4.0 ist die Namensnennung verpflichtend. Wir empfehlen, hierfür den bereitgestellten Zitiervorschlag zu verwenden.

Um Rechercheergebnisse festzuhalten, können Objekte mit einem Klick auf das Sternsymbol als Favorit markiert werden. Diese Funktion steht sowohl in der Ergebnisliste als auch auf der jeweiligen Objektseite zur Verfügung. Die ausgewählten Objekte werden auf der Seite Favoriten temporär gespeichert. Diese Zusammenstellung bleibt so lange erhalten, bis der Cache des Browsers gelöscht wird.

Auf der Favoriten-Seite können die gespeicherten Objekte sowohl in einer Galerie- als auch in einer Listenansicht angezeigt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Favoriten als PDF-Datei herunterzuladen.

Die Objekte sind mittels Metadaten, strukturierte und normierte Informationen, erschlossen. Metadaten stehen unter anderem zu folgenden Bereichen zur Verfügung: Sammlungsgebiet, Hersteller*in, Objektbezeichnung, Thema, Bildort, Fundgebiet sowie Material und Technik. Das Sammlungsgebiet gibt an, welchem Bereich der Sammlung des Graz Museums ein Objekt zugeordnet ist.

Für Material und Technik wurden hausinterne Thesauri entwickelt. In den Bereichen Hersteller*in, Thema, Bildort und Fundgebiet werden die externe Normdateien Gemeinsame Normdatei (GND) und Geonames verwendet. Die Klassifikation der Objekte erfolgt über das Normvokabular der Objektbezeichnungsdatei (OBG).

Normdaten ermöglichen eine eindeutige und strukturierte Beschreibung von Objekten. So können beispielsweise Personen unabhängig von unterschiedlichen Namensschreibweisen eindeutig identifiziert werden. Bei Metadaten, die auf externen Normdateien basieren, ist auf der Objektseite auch die Verlinkungen zu den jeweiligen Normeinträgen zu finden.

Das Graz Museum stellt Informationen und Abbildungen zum kulturellen Erbe der Stadt Graz sowie ihrer Bewohner*innen möglichst niederschwellig zur Verfügung. Die Digitalisate stehen – unter Berücksichtigung der jeweiligen Lizenzangaben – zum Download bereit. Bei der Nutzung von mit CC0 gekennzeichneten Abbildungen bitten wir, die Urheber*innen sowie das Graz Museum als Quelle zu nennen. Für Abbildungen unter der Lizenz CC BY 4.0 ist die Namensnennung verpflichtend. Wir empfehlen, dafür den bereitgestellten Zitiervorschlag zu verwenden.

Wenn Sie Beschreibungen aus der Online Sammlung weiterverwenden, bitten wir, auf die jeweilige Objektseite zu verweisen. Dafür stehen bei jedem Objekt ein Permalink sowie ein Zitiervorschlag zur Verfügung. Bei der Nutzung von Digitalisaten und Daten freuen wir uns über die Zusendung eines Belegexemplars oder eines Links zu Ihrer Veröffentlichung.

Durch die Beachtung dieser Hinweise tragen Sie dazu bei, unser Angebot sichtbar zu machen und den kontinuierlichen, ressourcenintensiven Ausbau der Online Sammlung zu unterstützen. Zugleich fördern Sie damit faire Nutzungspraktiken (Fair Use Prinzipien) und die Weiterentwicklung offener, niederschwelliger Angebote von Kulturerbeinstitutionen.

Wir freuen uns über Ihr Feedback zur Online Sammlung des Graz Museums!
Wenn Sie uns allgemeine Rückmeldungen geben möchten, kontaktieren Sie uns gerne unter: sammlung.grazmuseum@stadt.graz.at

Wenn Sie Hinweise oder ergänzende Informationen zu einem bestimmten Objekt haben, nutzen Sie bitte die Kontaktfunktion direkt auf der jeweiligen Objektseite. So können wir Ihre Informationen bestmöglich zuordnen und berücksichtigen.

Das Graz Museum erweitert laufend seine Sammlungen. Wenn Sie dem Graz Museum ein Objekt zur Geschichte von Graz und seinen Bewohner*innen schenken möchten, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Angebote angenommen werden können.

Wenn Sie überlegen, ob Ihr Objekt für die Sammlung des Graz Museums geeignet ist, können Sie sich an folgenden Fragen orientieren:
• Erzählt das Objekt eine Geschichte über Graz oder seine Bewohner*innen
• Ist das Objekt in einem guten Erhaltungszustand?
• Kennen Sie die Herkunft des Objekts?
• Haben Sie weitere Materialien oder Informationen zum Objekt?

Wenn Sie uns ein Objekt anbieten möchten, senden Sie uns bitte neben einer Beschreibung auch Fotografien, die den aktuellen Zustand dokumentieren.
Kontakt: sammlung.grazmuseum@stadt.graz.at

Im Rahmen des Projekts „Konservierung, Inventarisierung und Digitalisierung“ wurde der topografische Fotobestand von Leopold Bude in der Sammlung des Graz Museums digitalisiert. Gefördert wurde dieses Projekt durch die Projektförderung im Bereich Museen des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (BMKOeS).

Das Digitalisierungsprojekt „Dem Vergessen entrissen – Digitalisierung persönlicher Objekte aus dem Bereich des ehemaligen Zwangsarbeitslagers Liebenau“ wurde durch die Initiative „Kulturerbe Digital“ des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) gefördert.

Direktorien: Sibylle Dienesch
Konzept und Planung: Elisabeth Berger
Projektleitung: Antonia Nussmüller
Entwurf: Elisabeth Berger und Björk Kosir
Webdesign: TASKA
Technische Umsetzung: ITG Informationstechnik Graz, M-Box, tronic Innovation
Das Team des Graz Museums finden Sie hier.